Königsmord und Klostergründung Die Ermordung des deutschen Königs Albrecht I. von Habsburg bei Windisch im Frühling 1308 war Anlass für die Stiftung von Kirche und Kloster Königsfelden. Albrecht wurde Opfer eines Konflikts innerhalb der habsburgischen Verwandtschaft. Sein Neffe Johannes hatte sich um sein Erbe betrogen gefühlt. Bereits im Herbst 1310 hatten die Bauarbeiten für das neue Kloster begonnen. 1311 erfolgte die formelle Stiftung, und in den folgenden Jahren entstanden Kirche und Klostergebäude.
Die Grablegung der Habsburger Die Witwe Albrechts und Stifterin Elisabeth starb 1313 in Wien und bestimmte Königsfelden als ihre letzte Ruhestätte. Damit bekam der Ort eine Bedeutung als habsburgische Grablege. In der zentral in der Kirche gelegenen Familiengruft wurden neben Elisabeth zehn weitere Familienmitglieder beigesetzt. Die Gruft wurde im 18. Jahrhundert geöffnet und die Leichname zuerst ins Kloster St. Blasien und 1807 ins Kloster St. Paul in Kärnten überführt.
Die Sempacher Ritter in Königsfelden 70 Jahre nach dem Begräbnis der Klostergründerin Elisabeth diente Königsfelden als Grabstätte für die habsburgische Ritterschaft, die in der Schlacht bei Sempach 1386 umgekommen war. Mit der Katastrophe von Sempach erhielt die habsburgische Herrschaft im Aargau und besonders der Adel einen schweren Schlag.
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Kloster Königsfelden 5210 Windisch Tel. +41 (0)56 441 88 33