Von Habsburg zu Bern Die Berner bereiteten der habsburgischen Herrschaft im Aargau 1415 ein Ende. Ein bernischer Hofmeister wurde als Verwalter der habsburgischen Gedenkstätte und des Klosters in Königsfelden eingesetzt. Der Franziskaner- und Klarissinnenkonvent blieb bestehen, erlangte aber nie mehr die Bedeutung wie im 14. Jahrhundert unter den Habsburgern.
Die Klosteranlage in bernischer Zeit Das Kloster wurde im Jahr 1528 in der Reformation aufgehoben. Aus dem reichen Klosterbesitz im ehemaligen habsburgischen Eigenamt machte Bern eine der reichsten Landvogteien im bernischen Staat. Die Klostergebäude wurden für die Landvogteiverwaltung und ein Kranken- und Armenasyl umgenutzt. Im Chor der Kirche wurde weiterhin Gottesdienst gehalten, das Kirchenschiff als Lager gebraucht.
Die Hofmeisterei Königsfelden Die Hofmeister repräsentierten bis zum Ende der Berner Herrschaft die neuen Herren. Sie stammten in aller Regel aus der bernischen Oberschicht. Einige von ihnen wurden in der Kirche begraben. Zusammen mit einem Hofschreiber und einem kleinen Stab an Bediensteten verwalteten sie den Gutshof des Klosters und die Landvogtei im Eigenamt. Das Kloster wurden teils als Lager gebraucht, teils zum repräsentativen Landvogteisitz ausgebaut.
Adresse / Kontakt
Kloster Königsfelden 5210 Windisch Tel. +41 (0)56 441 88 33