Kantonspolizei

Einbruchdiebstahl

"Warum gerade bei mir?" fragen sich Geschädigte oft, nachdem ihre Wohnung oder ihr Haus von Einbrechern heimgesucht wurde. Sie wissen nicht, dass Einbrecher ihre Objekte und die damit verbundenen Risiken genau
abschätzen. Durch richtiges Verhalten und mit geeigneten mechanisch-technischen Massnahmen können Sie das Einbruchrisiko entscheidend vermindern.

Wichtige Vorsichtsmassnahmen:

  • Haus/Wohnung/Geschäft auf Schwachstellen prüfen.
  • Beim Weggehen Fenster und Türen schliessen.
    Abends Fenster- und Rollläden schliessen und auf der Innenseite verriegeln. Durch diese Massnahme werden Einbrecher nicht angezogen, hingegen erhöht sich der mechanische Widerstand bei Einbruchversuchen.
  • Keine Schlüssel hinterlegen (Fussmatte, Milchkasten). Keine Hinweise auf Abwesenheit machen durch Notiz an der Haustüre oder Mitteilung auf dem Telefonbeantworter.
  • Anwesenheit signalisieren. Licht brennen lassen, evtl. Zeitschaltuhr.
    Abwesenheit der Nachbarschaft mitteilen; Briefkasten leeren lassen.
  • Wenig Bargeld und Schmuck zu Hause aufbewahren. Wertsachen sind sicher im Tresor- oder Kundenschliessfach bei Ihrer Bank.
  • Fremde im Quartier ansprechen.
  • Verdächtige Wahrnehmungen sofort der Polizei melden (Notruf 117)



Unsere Erfahrung - Ihr Vorteil

Nachfolgend finden Sie verschiedene Dokumente und Merkblätter mit Ratschlägen aus unserer täglichen Erfahrung.

fensterbohrer_flyer_a5.pdf (187.28 KB) Fensterbohrer - eine "Landplage"?
Seit Monaten ist dieser spezialisierte Einbrechertyp vorwiegend in ländlichen Gebieten aktiv. "Fensterbohrer" sind deshalb im wahrsten Sinne des Wortes eine Plage, weil sie unbeeindruckt von schlafenden Bewohnerinnen und Bewohnern in Einfamilienhäuser und Parterrewohnung eindringen. Dass man schlafend und damit unbemerkt bestohlen wurde erzeugt ungute Gefühle bei den Betroffenen, manchmal sogar über Wochen und Monate hinaus.
Die Kantonspolizei nimmt diese Gefühle ernst und ist vor allem mit gezielter Patrouillentätigkeit darum bemüht, der Täterschaft habhaft zu werden.
Die Polizeiliche Beratungsstelle gibt in einem Flyer Empfehlungen ab, mit welchen Einbruchsicherungen man dem Tatvorgehen des Fensterbohrers begegnen kann.

beratungferientipps.pdf (22.11 KB) Ferienzeit - Einbruchzeit
So können Sie das Risiko vermindern, während Ihrer Abwesenheit Opfer eines Einbruchdiebstahls zu werden.

beratungfenster.pdf (18.94 KB) Sicherheit lässt sich planen und bauen
Informationen für bauliche Massnahmen an Türen und Fenstern.

Besuchen Sie uns!

An der Aargauer Messe «Bauen, Wohnen, Garten und Lifestyle» führt die Kantonspolizei den Stand 107 zum Thema «Einbruchschutz im Wohnbereich»
Ort: Wettingen, Zentrum Tägerhard
Datum: 15. - 18. April 2010

Beratung am Wohnort / Vorträge

Auf Wunsch bietet die kriminalpolizeiliche Beratungsstelle der Kantonspolizei Aargau eine persönliche Beratung an Ihrem Wohnort oder Geschäftssitz an. Auch informiert die Beratungsstelle interessierte Gruppen zum Thema Einbruchschutz. Diese Dienstleistungen sind kostenpflichtig (CHF 150.-- pro Stunde). Gerne erteilen wir Ihnen nähere Auskünfte.




Benötigen Sie zusätzliche Informationen?

Bestellen Sie weitere Unterlagen zu diesem Thema oder rufen Sie uns an. Telefon 062 835 81 81.

Allgemeines

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