Aaresteg

 
Aaresteg

Bauprojekt


Das Sportausbildungszentrum Mülimatt verfügt, mit Rücksicht auf die Uferzone der sensiblen Aarelandschaft, nur über eine minimale Aussenanlage (zwei Aussenspielfelder). Für den Sportunterricht und den Fachhochschulsport werden deshalb die Aussensportanlagen der Stadt Brugg im gegenüberliegenden Au- und Geissenschachen benutzt, die dank des Aarestegs innerhalb weniger Minuten zu Fuss erreichbar sein werden. Zusätzlich stehen bei Grossanlässen im Au- und Geissenschachen knapp 600 Parkierungsmöglichkeiten zur Verfügung. Der Aaresteg ermöglicht es den Zuschauern, in kurzer Distanz zum Sportausbildungszentrum zu gelangen. Der Aaresteg stellt zudem eine attraktive lokale und regionale Langsamverkehrsache dar, die Brugg und Windisch mit den Naherholungsgebieten verbindet und die Kantonsstrassen vom Veloverkehr entlastet.

Der Steg wird als Spannbandkonstruktion ausgeführt und hat eine Gesamtlänge von 182 m. Es handelt sich damit um die längste Spannbandbrücke der Schweiz. Die vorgespannte Ortbetonplatte dient als Geh- und Veloweg und wirkt mit vier Flachstahlbändern auf der Unterseite im Verbund. Abgestützt wird die Stegplatte auf zwei massiven Widerlagern und drei rahmenförmigen Zwischenabstützungen aus Stahl. Die Stegfelder haben Spannweiten von 30 m, 78 m und 35 m.

Im Beurteilungsbericht des Studienauftrages wurde das ausgewählte Stegprojekt als ein sich langsam abhebendes Band beschrieben, welches sich als schmales, lineares Band von Stütze zu Stütze mit grosser Selbstverständlichkeit über die Aare schwingt. Die einfache und schlanke Konstruktion verspricht ein herausragendes räumliches Erlebnis.


Bauzeit

 
Herbst 2009 – Sommer 2010


Projektorganisation


Bauherr: Einwohnergemeinde Brugg
Architekt: Ingenieurbüro Conzett, Bronzini, Gartmann AG, Chur


Kosten


Kostenvoranschlag: 4'256’000 Franken
Anteil Kanton: 515'000 Franken
Anteil FHNW: Die FHNW kann sich aus rechtlichen Gründen nicht direkt an der Finanzierung des Aarestegs beteiligen. Zur Abgeltung des Nutzens, den die Fachhochschule am Aaresteg hat, entrichtet die FHNW einen jährlichen Mietzins zur Benutzung der Aussensportanlagen. Dieser Beitrag entspricht einer Verzinsung von 1 Mio. Franken.
Anteil Stadt Brugg: 3'326'000 Franken (inkl. Anteil Verzinsung FHNW).
Anteil Gemeinde Windisch: 315'000 Franken
Eigenleistungen Armee: 100'000 Franken


Chronologie


Mai 2009 Die Stimmbevölkerung der Stadt Brugg stimmt mit 83% Ja der Finanzierung des Aarestegs zu.
August 2009 Spatenstich
August 2010 Einweihung



 


Aktueller Stand

In Betrieb
 
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Allgemeines

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