Abteilung Energie

Kernenergie

Die geografische Lage, das vorhandene Know-how zur Herstellung von Grosskomponenten für die Stromproduktion sowie die bereits reichlich vorhandene Infrastruktur haben dazu beigetragen, dass der Aargau Standortkanton für mehrere Nuklearanlagen ist: Kernkraftwerke Beznau I und II, Kernkraftwerk Leibstadt, Zwischenlager Würenlingen und das Paul Scherrer Institut. Diese Anlagen sind heute bedeutende Arbeitgeber und Auftraggeber für das regionale Gewerbe im unteren Aaretal.

Die drei Kernkraftwerke besitzen eine Gesamtleistung von 1875 MW und produzieren pro Jahr 14'000 GWh. Zusammen mit der Wasserkraft stammt somit beinahe jede Dritte kWh Strom aus dem Kanton Aargau. Diese weitgehend CO2-freien Stromproduktion hat einen markanten Einfluss auf den Gesamtausstoss von CO2 in der Schweiz.

Sicherheit und Entsorgung nuklearer Abfälle
In der Schweiz unterstehen Nuklearanlagen und damit auch deren Stilllegung und Entsorgung dem Bundesrecht. Die Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK) ist in der Schweiz die Sicherheitsbehörde des Bundes auf dem Gebiet der Kernenergie. Sie beaufsichtigt und beurteilt in erster Linie die nukleare Sicherheit und den Strahlenschutz der Schweizer Kernanlagen. Ferner übernimmt sie die wissenschaftliche Begleitung und die Begutachtung der erdwissenschaftlichen Untersuchungen im Hinblick auf die Endlagerung der radioaktiven Abfälle.

Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.nagra.ch
http://www.entsorgungsnachweis.ch

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110616_bericht_standortbestimmung_kernenergie.pdf (35.68 KB) Bericht des Regierungsrats vom 15. Juni 2011: "Standortbestimmung Kernenergie - Auswirkungen auf den Kanton Aargau"

Allgemeines

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