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Umweltgerechtes Bauen und WohnenRegeln für die Planung Regel 1: Verglaste Flächen
Die verglasten Flächen nach Süden ausrichten, dies ermöglicht die passive Nutzung der Sonnenenergie. Ein günstiges Verhältnis von Gebäudevolumen zur aussenliegenden Hülle herstellen. Das Haus optimal isolieren. Wärmebrücken vermeiden.
Regel 2: Heizsysteme
Heizungssysteme mit niedriger Betriebstemperatur wählen. Co-freie Wärmerzeugung einsetzten. Solarwärme in Gebäudeteile einspeichern. Die Sonnenenergie durch passive und - falls wirtschaftlich vertretbar – zusätzliche aktive Massnahmen nutzen. z.B. Sonnenkollektoren für Brauchwarmwasseraufbereitung.
Regel 3: Wärmepufferzonen
Co-Emissionen entstehen bei der Verbrennung fossiler Energie (Erdölprodukte, Erdgas, Kohle) sowie bei der Verbrennung von Biomasse.
Wärmepufferzonen vorsehen, z.B. Gruppierung von Räumen mit unterschiedlichem Temperaturniveau, Anbau eines Wintergartens. Heizenergie zusätzlich aus Abluft, Abwärme, Aussenluft und oder Erdreich gewinnen. Kontrollierte Lüftung vorsehen.
Regel 4: MINERGIE Standard
MINERGIE Standard realisieren. Bei der Auswahl der Haushaltgeräte auf energieEtiektte achten. Geräte der Effizienzklasse A (gemäss EU-Klassierung) verwenden. Die Geräte der Klassen D bis G brauchen oft doppelt so viel Strom wie ein A Gerät.
Regel 5: Wasser
» Website MINERGIE
Regenwasser für WC Spülung und im Garten verwenden um damit den Trinkwasserverbrauch zu senken. Sanitäre Einrichtungen mit tiefem Wasserverbrauch einsetzen.
Regel 6: Umweltverträgliche Baumaterialien
Umweltverträgliche Baumaterialien verwenden, die der Gesundheit nicht schaden.
Regel 7: Koordination MassnahmenAlle Massnahmen wie Energiekonzept, Dämmung, Heizung, Lüftung und Wasserrecycling fachgerecht aufeinander abstimmen. Regel 8: Nutzung des Hauses Die mögliche Nutzung des Hauses variabel gestalten: Offenes Wohnen, teilweise veränderbare Raumaufteilung und Raumnutzung. Regel 9: Sympathische Architektur Eine sympathische Architektur schaffen, Sinnes- und Wohnerfahrungen sollen die Benutzer beflügeln und sind Voraussetzung für hohe Lebensqualität. « zurück |