STEP I+
Rund neun von zehn Jugendlichen, welche die Kantonale Schule für Berufsbildung ksb verlassen, können eine Anschlusslösung vorweisen (vgl. Grafik unten). Der grösste Teil startet nach der ksb mit einer beruflichen Grundbildung (684 Lernende) und einige wenige treten in eine Mittelschule ein (6 Lernende). Somit gelingt 80% der ksb-Abgängerinnen und Abgängern der Eintritt in die nachobligatorische Bildung (Sekundarstufe II). Rund ein Zehntel der Jugendlichen beginnt nach der ksb mit einer weiteren Zwischenlösung (41 Lernende), mit einem Praktikum oder einer Erwerbstätigkeit ohne Ausbildung (61 Lernende). Fast ein Zehntel der Jugendlichen verlässt die ksb ohne Anschlusslösung (77 Lernende).
ksb-Abgänger/-innen nach Anschlusslösung in Prozent, 2010
Ein Fünftel der Abgängerinnen und Abgänger tritt somit nach Verlassen der ksb nicht in die nachobligatorischen Bildung über, sondern wechselt in eine weitere Zwischenlösung, in ein Praktikum oder eine Erwerbstätigkeit ohne Ausbildung oder kann gar keine Anschlusslösung vorweisen. Diese Jugendlichen werden voraussichtlich frühestens zwei Jahre nach Abschluss der Volksschule mit einer zertifizierenden Ausbildung auf Sekundarstufe II beginnen können.