Departement Bildung, Kultur und Sport

Aargauer Schullaufbahnen

Seit zehn Jahren erfasst das Statistische Amt des Kantons Aargau die Aargauer Schülerinnen und Schüler auf der Basis von Individualdaten. Gemeinsam mit dem BKS wurden die gesammelten Lernendendaten analysiert und interpretiert. Dabei wurde untersucht, welche Bildungswege die Aargauer Schülerinnen und Schüler seit dem Schuljahr 1998/99 zurückgelegt haben.

 
Umschlag Schullaufbahnen

Die Hälfte der Schülerinnen und Schüler geht ihren eigenen Weg

47% der Lernenden weichen im Verlauf ihrer Volkschulzeit mindestens einmal von der regulären Spur ab. Wird auch berücksichtigt, ob die Schülerinnen und Schüler vorzeitig, regulär oder verspätet eingeschult wurden, ist es mehr als die Hälfte (52%), die beim Abschluss der Volksschule auf einen nicht regulären Bildungsweg zurückblickt.

Die Volksschule dauert für viele länger als neun Jahre

Die meisten Abweichungen der Schullaufbahn gehen mit einer Verzögerung einher. 40% befinden sich nach neun Schuljahren immer noch in der Volksschule und benötigen bis zum Abschluss mindestens ein Jahr länger. In den meisten Fällen kommt diese Verzögerung durch eine Repetition zustande. Nur wenige (1%) hingegen schaffen den Abschluss in kürzerer Zeit. Es bleiben 59% der Schülerinnen und Schüler, welche die Volksschule in der regulären Zeit von neun Jahren abschliessen.

Das Buch "Schullaufbahnen quer durch die Volksschule" kann beim Lehrmittelverlag des Kantons Aargau unter www.ag.ch/lehrmittelverlag bestellt werden (ISBN 978-3-906738-95-6) oder unten als pdf-Publikation heruntergeladen werden.

slb_inhalt-titel.pdf (3694.49 KB) Buchpublikation «Schullaufbahnen quer durch die Volksschule», Februar 2009

mm-09-02-18-schullaufbahn.pdf (33.45 KB) Reguläre Schullaufbahnen sind nicht die Regel, Medienmitteilung, 18.02.2009

schullaufbahn_stellungnahmedv.pdf (22.23 KB) Stellungnahme zu den Analysen von Aargauer Schullaufbahnen von Regierungsrat Rainer Huber, 18.02.2009

bks_4-2009.pdf (152.72 KB) Schullaufbahnen auf der Spur, Schulblatt AG/SO, 4-2009, 27.02.2009

Allgemeines

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