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Berufliche Grundbildung
Im Bericht sind ausgewählte Bildungsindikatoren des Kantons Aargau für die berufliche Grundbildung aufgeführt.
Aus dem kantonalen Vergleich wird deutlich, dass die Grösse eines Kantons vorwiegend auch das Angebot der Berufsbildung bestimmt. Je grösser ein Kanton, desto mehr Ausbildungsmöglichkeiten bietet er an den Berufsschulen an. Demzufolge gehört auch der Kanton Aargau zu den Kantonen mit einem grossen Angebot an Lehrberufen. Im Jahr 2005 bot der Kanton Aargau rund 90 verschiedene Berufsausbildungen an. Über ein deutlich grösseres Berufsbildungsangebot verfügt der Kanton Zürich: Er bot im Jahr 2005 rund 150 verschiedene Berufe an.
Am meisten Chancen haben die Jugendlichen in den Kantonen Uri, Appenzell Innerrhoden und Glarus. In diesen Kantonen folgt auf jede neunte Stelle eine Lehrstelle. Eine wesentlich geringere Chance auf eine Lehrstelle haben Jugendliche in den Kantonen Genf, Tessin, Neuenburg und Basel-Stadt. Die Lehrstellenquote in diesen Kantonen ist ausgesprochen tief. Der Kanton Aargau liegt mit seiner Lehrstellenquote von 7% leicht über dem Schweizer Durchschnitt. Im Vergleich zu den anderen grossen Schweizer Kantonen gehört der Kanton Aargau hier zu den Spitzenreitern. Es sind vor allem die vielen KMU, die die Lehrstellen im Kanton Aargau schaffen.
Im Vergleich zum Vorjahr waren es 2006 rund 100 Aargauer Berufslernende weniger, die eine berufliche Grundbildung abschlossen haben. Doch die Zahl der Berufsabschlüsse ist seit 1999 – mit Ausnahme von 2000 – relativ konstant. Sie schwankt zwischen rund 4'800 und 5'200 Abschlüssen. Die Abschlüsse von landwirtschaftlichen Ausbildungen sowie des Roten Kreuzes werden seit der Umsetzung des neuen Berufsbildungsgesetzes nicht mehr separat aufgeführt. Die Ausbildungen des Roten Kreuzes wurden tertiarisiert und deren Zeugnisse in Diplome überführt.
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