Berufsbildung

Berufsbildungssystematik

Nach der obligatorischen Schule treten Jugendliche in die Sekundarstufe II über. Unterteilen lässt sich die Sekundarstufe II in allgemein bildende und in berufsbildende Ausbildungsgänge. Allgemein bildende Schulen sind Gymnasien und Diplommittelschulen.


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Berufsbildungssystematik im Kanton Aargau
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Berufliche Grundbildung

Gegen 160 Berufe aus den verschiedenen Berufsfeldern können in Form einer beruflichen Grundbildung erlernt werden. Dauer, Ziele der betrieblichen und schulischen Ausbildung sowie die Lehrabschlussprüfung sind in Bildungsverordnungen geregelt. Zwischen der lernenden Person (= Lehrling) und dem Anbieter der Bildung in beruflicher Praxis (= Lehrbetrieb, Lehrwerkstätte, Lehrbetriebsverbund; siehe die neuen Begriffe) wird ein Lehrvertrag abgeschlossen.

Eine Berufslehre dauert zwischen 2 und 4 Jahren. Die 2-jährige Grundbildung schliesst in der Regel mit einer Prüfung ab und führt zum eidg. Berufsattest. Die 3- bis 4-jährige Grundbildung schliesst in der Regel mit einer Lehrabschlussprüfung ab und führt zum eidg. Fähigkeitszeugnis. 

Duales, bzw. triales Berufsbildungssystem
Die praktische Ausbildung findet in einem Lehrbetrieb statt (3,5 bis 4 Tage pro Woche), die theoretische Ausbildung in der Berufsfachschule (1 bis 1,5 Tage). Diese Aufteilung zwischen Lehrbetrieb und Berufsfachschule wird als duales System bezeichnet. Hinzu kommen in vielen Berufen besondere Ausbildungsblöcke in Form von überbetrieblichen Kursen (triales System).

Zuständigkeiten
Gemäss Bundesverfassung ist der Bund für die Berufsbildung zuständig - seit 1. Januar 2000 auch für die Bereiche Gesundheit, Soziales und Kunst. Der Bund legt die gesetzlichen Bestimmungen für alle Berufe fest, erlässt die Berufsbildungsverordnungen und trägt die Verantwortung für die Lehrpläne. Für die Umsetzung dieser Vorgaben sind die Kantone zuständig.



Allgemeines

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