Landschaft und Gewässer

Damit seltene und gefährdete Pflanzen und Tiere in der intensiv genutzten Kulturlandschaft eine Chance haben, müssen Naturschutzgebiete deren Überleben sichern.

Luftaufnahme des Unterrütiweihers
Unterrütiweiher
Gäbe es uns Menschen nicht, gewiss, die Natur bräuchte keine Pflege. Viele, durch menschliche Nutzung entstandene Lebensräume sind heute jedoch Mangelware, weil sie durch Aufgabe der Bewirtschaftung nicht mehr unterhalten werden. Vor allem offene, unbewachsene Flächen fehlen weitgehend. Um solche Pionier-Lebensräume zu schaffen und zu erhalten, ist der Einsatz von Motormäher, Kettensäge, Trax und Bagger oft unumgänglich.

Im Aargau sind 375 Naturschutzgebiete von kantonaler Bedeutung, wie sie der Richtplan mit einer Gesamtfläche von 2'214 ha in 149 Gemeinden ausweist. Davon liegen rund 350 Gebiete ausserhalb des Waldes und bedecken weniger als 1 % der Kantonsfläche oder nur 1'181 ha. Das entspricht etwa der Fläche der Gemeinde Lenzburg. Die mittlere Grösse eines Gebietes beträgt 5,9 ha (das grösste Gebiet misst 109 ha und das kleinste 0,14 ha).

Allgemeines

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