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Naturschutzunterhalt in Feuchtgebieten
Forenmoos Hermetschwil
Das ehemalige Hochmoor Forenmoos-Rotwasser in der Gemeinde Hermetschwil-Staffeln hat seit 1997 dank eines Wehrs wieder einen konstant hohen Wasserstand. Ziel dieser Massnahme ist es, gefährdeten Sumpf- und Wasserarten neuen Lebensraum zu geben und das Forenmoos langfristig zu regenerieren. Mit Vegetationsaufnahmen vor und nach dem Eingriff soll die Wirkung der Wiedervernässung dokumentiert werden.
Forenmoos Hermetschwil
Torfmoos Niederrohrdorf
Basierend auf dem Schutz- und Unterhaltskonzept von 1992 wurden im Torfmoos bei Niederrohrdorf in den letzten Jahren zahlreiche Pflege- und Aufwertungsmassnahmen durchgeführt. Um die Wirkung der Massnahmen zu überprüfen, wird die Entwicklung der Vegetation im Rahmen eines Kontrollprojektes beobachtet.
Torfmoos Niederrohrdorf
Nidermoos
Das 4,7 ha grosse Nidermoos stellt ein Relikt des ehemaligen Bünzer Mooses dar und wird heute vollständig von intensiv bewirtschaftetem Kulturland umgeben. Zur Erhaltung und Förderung der verbliebenen Riedflächen und der vorhandenen Amphibienpopulationen werden seit Jahren regelmässig Pflegemassnahmen durchgeführt. Eine Wirkungskontrolle soll Auskunft darüber geben, ob die Pflegemassnahmen zur Erhaltung und Förderung der standorttypischen Flora und Fauna geeignet sind.
Nidermoos
Taumoos
Das Taumoos bei Niederrohrdorf ist das grössere der beiden Hochmoore von nationaler Bedeutung im Aargau. Um den Wasserstand anzuheben und zu stabilisieren, wurde der Abflussgraben im Winter 1994/95 mit einem Lehmriegel geschlossen. Seit 1996 wird die Wirkung dieser Massnahme auf die Entwicklung der Hochmoorvegetation überprüft.
Wanderbrachen in Riedwiesen
In ausgewählten Feuchtgebieten der Reussebene wird untersucht, ob riedtypische Tagfalterarten durch Wanderbrachen gefördert werden können. In den jährlich ihren Standort wechselnden, ungemähten Teilflächen sollen die Tagfalter ungestört überwintern können.
Wanderbrachen in Riedwiesen
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