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Falls es anders kommt, als man hofft: Erster Bericht zu möglichen Auswirkungen des Klimawandels
Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt veröffentlicht einen Bericht zu den möglichen Auswirkungen des Klimawandels auf seine Aufgabenbereiche. Betroffen sind vor allem der Hochwasserschutz, die Wasserversorgung, die Forstwirtschaft, die Erhaltung der biologischen Vielfalt, die Siedlungsentwicklung sowie die Emission von Treibhausgasen beim Energieverbrauch.
Von Bedeutung für den Kanton Aargau als Wasserschloss der Schweiz ist beispielsweise die prognostizierte Zunahme von häufigeren und höheren Hochwasserspitzen. Das regionale und kantonsübergreifende Hochwassermanagement ist deshalb entsprechend weiter zu entwickeln. Trocken-warme Sommer wie der Hitzesommer 2003 werden voraussichtlich häufiger. Dabei spitzen sich Nutzungskonflikte bei Niedrigwassersituation bei Bächen zu. Deshalb sind Bewirtschaftungskonzepte auszubauen. Weiter verstärkt der Klimawandel zusammen mit der baulichen Verdichtung die Wärmebelastung in Siedlungen. Ein Fakt, dem in der Siedlungsentwicklung und der Gestaltung von Freiräumen künftig vermehrt Rechnung getragen werden muss.
Zielführend in der Diskussion um den Klimawandel ist weder eine Katastrophenstimmung noch das Ignorieren naturwissenschaftlicher Grundlagen. Es geht vielmehr um das Zusammentragen von Erkenntnissen und das Abschätzen von Risiken als Basis für verantwortungsvolle Entscheide in relevanten staatlichen Aufgabenbereichen. Denn wer vorausschauend handeln will, muss sich auf bestmögliche Grundlagen stützen können, auch wenn diese noch nicht alle Sachverhalte zu beweisen vermögen.
Klimabericht 2010 (nomale Version)
Klimabericht 2010 (hochauflösende Version)
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