Abschlusszertifikat Volksschule

Häufige Fragen zum Leistungstest

Wird die didaktische Qualität vom Referenzrahmen weiterentwickelt?

Welche Rückmeldung zum Leistungsprofil kann den Eltern gegeben werden?

Wie viele Aufgaben generiert das System, bis das Leistungsniveau einer Schülerin bzw. eines Schülers ermittelt ist?

Sind die Aufgaben öffentlich zugänglich?

Weshalb sind bei den Fremdsprachen die Fragen auf Deutsch gestellt?

Wird im Testbereich Deutsch auch die Grammatik getestet?

Wie kommt es, dass die Testdauer bei den einzelnen Lernenden unterschiedlich ist und zwischen 15 und 90 Minuten variieren kann?

Werden im Leistungstest auch Beispielaufgaben verwendet?

Wird der Pool der webbasierten Aufgaben von Stellwerk erweitert?

Nach welchem Konzept wurden die Aufgaben zum Wortschatz in den Fremdsprachen entwickelt?

Werden auf der Punkteskala auch Resultate unter 200 Punkte ausgewiesen?

Wird es mündliche Testteile bei Stellwerk geben?

Wird die didaktische Qualität vom Referenzrahmen weiterentwickelt?

Der Referenzrahmen wurde bereits weiterentwickelt. Die vorgenommenen Anpassungen haben zur vorliegenden Version II des Referenzrahmens geführt. Diese Version ll steht seit dem 1. November 2006 auf dem Internet zur Verfügung und wird von Fachdidaktik-Experten sowie –Expertinnen evaluiert (Download des Referenzrahmens unter www.stellwerk-check.ch > Lehrpersonen > Testunterlagen > Referenzrahmen 8).

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Welche Rückmeldung zum Leistungsprofil kann den Eltern gegeben werden?

Stellwerk ermöglicht einen sozialen und einen kriterienorientierten Vergleich. Unter www.stellwerk-check.ch > Lehrpersonen > Interpretationshilfen stehen eine Interpretationsbroschüre und Interpretationshilfen zu den Fachbereichen zur Verfügung. Gestützt auf die Informationen aus dem Leistungsprofil können die Lehrpersonen im Gespräch mit den Lernenden und deren Eltern förderorientierte Massnahmen treffen. Eine Kurzinterpretation für Eltern und weitere Interessierte wird ab 2007 mit dem Profil ausgedruckt.

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Wie viele Aufgaben generiert das System, bis das Leistungsniveau einer Schülerin bzw. eines Schülers ermittelt ist?

Für eine Schülerin oder einen Schüler dauert der Test so lange, bis das System bei der Einschätzung der Fähigkeiten keine grösseren Schwankungen mehr feststellt. Solange also, bis das Leistungsniveau zuverlässig ausfindig gemacht worden ist. Durchschnittlich braucht es dazu etwa 40 Aufgaben. Je nach Lösungsverhalten einer Schülerin oder eines Schülers kann die Anzahl notwendiger Aufgaben variieren. Es kann sein, das die Fähigkeit bereits nach 25 Aufgaben zuverlässig einschätzt werden kann. Es kann aber auch sein, dass eine Schülerin oder ein Schüler hierfür bis zu 50 Aufgaben zu lösen hat.

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Sind die Aufgaben öffentlich zugänglich?

Nein. Der Aufgabenpool ist geschützt. Dies aus folgendem Grund: Es soll nicht Jahr für Jahr von Grund auf ein neuer Aufgabenpool erstellt werden. Dies wäre weder sinnvoll noch möglich. Die Aufgabenentwicklung ist sehr zeitintensiv. Zudem muss jede Aufgabe normiert werden, d.h. sie muss von einer repräsentativen Gruppe gelöst werden, damit die wissenschaftlichen Kennwerte ermittelt werden können. Durch einen geschützten Aufgabenpool kann gewährleistet werden, dass für alle Schüler die gleichen Ausgangsbestimmungen gelten. Damit dennoch ein Eindruck von den Aufgaben gewonnen werden kann, stehen Beispielaufgaben zur Verfügung.

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Weshalb sind bei den Fremdsprachen die Fragen auf Deutsch gestellt?

Würden die Fragen in der Fremdsprache gestellt, wüsste man bei einer falschen Lösung nicht, ob die Schülerin oder der Schüler beim Verstehen der Fragestellung oder beim Lösen der Aufgabe gescheitert ist. Es soll verhindert werden, dass eine Aufgabe nicht gelöst werden kann, weil die Fragestellung nicht verstanden worden ist.

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Wird im Testbereich Deutsch auch die Grammatik getestet?

Ja. Im Teilbereich „Sprachreflexion und Rechtschreibung“ werden auch grammatikalische Fertigkeiten/Anwendungen getestet. Siehe hierzu auch der Referenzrahmen Deutsch zum Stellwerktest für das 8. Schuljahr (Download des Referenzrahmens unter www.stellwerk-check.ch > Lehrpersonen > Testunterlagen > Referenzrahmen 8).

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Wie kommt es, dass die Testdauer bei den einzelnen Lernenden unterschiedlich ist und zwischen 15 und 90 Minuten variieren kann?

Die unterschiedliche Testdauer bei den einzelnen Lernenden hat mit dem adaptiven Testsystem zu tun. Bei einem adaptiven Test erhält jede Schülerin bzw. jeder Schüler im Testlaufverlauf Aufgaben zugeteilt, die vom System sofort ausgewertet werden. Löst ein Lernender eine Aufgabe richtig, so erhält er als nächstes eine schwierigere Aufgaben. Löst er diese neue Aufgabe wiederum richtig, so erhält er wieder eine schwierigere Aufgabe. Löst er eine schwierigere Aufgabe falsch, so wird ihm eine leichtere zugeteilt. Diese Zuteilung geschieht so lange, bis das Leistungsniveau des Lernenden differenziert festgestellt werden kann. So lange bis klar ist, auf welchem Niveau er sich bewegt. Schüler und Schülerinnen, die weniger als 30 Minuten oder mehr als 90 Minuten für die Bearbeitung der Aufgaben benötigen, sind sehr selten. Weitere Informationen hierzu können der Interpretationsbroschüre von Stellwerk S. 3 entnommen werden (Download der Interpretationsbroschüre www.stellwerk-check.ch > Lehrpersonen > Interpretationshilfen).

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Werden im Leistungstest auch Beispielaufgaben verwendet?

Nein. Im Aufgabenpool, der für den Test verwendet wird, hat es keine Beispielaufgaben. Es kann sein, dass das Auftauchen von ähnlichen Aufgaben im Test zu dieser Annahme führte.

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Wird der Pool der webbasierten Aufgaben von Stellwerk erweitert?

Ja. Der Aufgabenpool wird laufend erweitert. Dies geschieht mit Hilfe der sogenannten Selbstkalibrierung von Aufgaben. Das bedeutet, dass die Lernenden während der Durchführung des adaptiven Tests einige zusätzliche, neue Aufgaben erhalten, die beim Test nicht zählen, aber gleichzeitig geeicht werden. Dadurch ist es möglich, den Aufgabenpool immer wieder durch neue geeichte Aufgaben zu ergänzen. Gegenwärtig beinhaltet der Pool insgesamt 1078 geeichte Aufgaben. Weitere Informationen hierzu können der Interpretationsbroschüre von Stellwerk S. 4 entnommen werden (Download der Interpretationsbroschüre www.stellwerk-check.ch > Lehrpersonen > Interpretationshilfen).

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Nach welchem Konzept wurden die Aufgaben zum Wortschatz in den Fremdsprachen entwickelt?

Die Aufgabenbeschreibungen (Deskriptoren) in den Fremdsprachen Französisch und Englisch wurden vom Projekt IEF (Instrumente für die Evaluation von Fremdsprachen) übernommen. Das IEF-Projekt wird von allen Deutschschweizer Kantonen sowie von Liechtenstein unterstützt. Es orientiert sich an den europaweit anerkannten Niveaubeschreibungen des Europäischen Referenzrahmens für Sprachen, auf den sich auch das Europäische Sprachenportfolio bezieht. IEF ist lehrmittel- und lehrplanunabhängig. Die Aufgabenbeschreibungen überprüfen die handlungsorientierten Kompetenzen. Der Wortschatz ist abhängig vom Schwierigkeitsgrad des Textes. Ein einfacher Text beinhaltet den Grundwortschatz des alltäglichen Handelns. Unbekannte Wörter lassen sich aus dem Textzusammenhang deuten. Grammatik kommt also in der Anwendung zum Tragen, wenn zum Beispiel im Teilbereich „Lesen“ mit dem Wissen über die Zeitform des Verbs die Aufgabe erfolgreich bearbeitet werden kann. Siehe hierzu auch die Referenzrahmen Französisch und Englisch zum Stellwerktest für das 8. Schuljahr (Download des Referenzrahmens unter www.stellwerk-check.ch > Lehrpersonen > Testunterlagen > Referenzrahmen 8).

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Werden auf der Punkteskala auch Resultate unter 200 Punkte ausgewiesen?

Nein. Die Stellwerk-Skala geht von 200 bis 800 Punkte. Man könnte zwar auch eine Punkteskala von 0 – 1000 wählen. Allerdings wird bei anderen internationalen Werteskalen wie zum Beispiel bei PISA mit der gleichen Werteskala, das heisst mit einer Skala von 200 bis 800 Punkte und einem Mittelwert von 500 Punkten, gearbeitet. Weitere Informationen hierzu finden sich in der Interpretationsbroschüre von Stellwerk S. 6 (Download der Interpretationsbroschüre www.stellwerk-check.ch > Lehrpersonen > Interpretationshilfen).

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Wird es mündliche Testteile bei Stellwerk geben?

Voraussichtlich nicht. Im Herbst 2007 hat Stellwerk mündliche Testteile in einem Pilotversuch erprobt. Der Kanton Aargau beteiligte sich an dieser Erprobung. Der Pilotversuch hat gezeigt, dass eine reguläre Aufnahme von mündlichen Teststeilen in den Stellwerk-Test derzeit nicht möglich ist.

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Allgemeines

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